urodirect GmbH

Innovation durch Erfahrung!

BioCon-2000W

Viele Indikationen:

  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • chronische Prostatitis
  • Beckenbodenschmerzen
  • Potenz- und Orgasmusstärungen (Erektile Dysfunktion)
  • Hämorrhoiden
  • Regeneration nach Geburt
  • Rehabilitation nach radikaler Prostatektomie
  • Rehabilitation nach Eingriffen im Beckenbereich
  • ... und vieles mehr

Eine Therapielösung:

Beckenboden- Training, Stimulierung, Aktivierung, Rehabilitierung durch
repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS)

Ein innovatives Therapiekonzept vervollständigt das anspruchsvolle Leistungsspektrum Ihrer Klinik/Praxis

Für die Beckenbodentherapie und die Behandlung von Harninkontinenz wurde die magnetische Impulstechnologie entwickelt. Dabei handelt es sich um eine neuartige Anwendung eines klassischen physikalischen Prinzips, nach dem Veränderungen in einem Magnetfeld einen Fluss geladener Partikel in diesem Feld erzeugen. Nach dem Faradayschen Gesetz der magnetischen Induktion fließt ein Strom in einem leitfähigen Medium als Reaktion auf Veränderungen in einem Magnetfeld.

Die Radiologie hat sich dieses Prinzip zunutze gemacht, um die Auflösung der modernen diagnostischen Bildgebung mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRI) zu optimieren. Bei der magnetischen Beckenbodenstimulation (PMS) kommt ein ähnlicher Ansatz zur Anwendung, um die kontrollierte Entpolarisierung benachbarter Nerven und die Muskelkontraktion zu induzieren.

Der physiologische Stimulus des magnetischen Impulsfelds ist abhängig von einigen besonderen Konstruktionsmerkmalen, die ein hoch fokusiertes Feld und ein sehr steiles Wechselgefälle an der führenden Feldkante erlauben. Diese Merkmale erzeugen ein schnell pulsierendes Magnetfeld, das im Hinblick auf Frequenz und Stärke leicht einzustellen ist. Das Magnetfeld passiert ohne signifikante Abschwächung Luft, Haut, Fett und selbst Knochen.

Für die klinische Wirkung entstehen durch das Ablegen der äußeren Kleidung keine nennenswerten Vorteile. Die Stärke des induzierten elektrischen Feldes bei maximaler Ausgangsleistung liegt bei 120/Vm auf der Oberfläche der Stimulierungsspule, die je nach Abstand von der Stimulierungsspule exponential abnimmt. Bei einem Abstand von 5 cm über der Stimulierungsspule misst das Feld 22V/m.

Bei einem pulsierendem Magnetfeld induziert der Durchfluss kleine Wirbelströme im Gewebe, indem ein Magnetfeld erzeugt wird, das diesen Impuls enthält. Der Strom wiederum induziert die Entpolarisierung der Nervenaxonen, und es entsteht ein sich ausbreitender Nervenimpuls, der sowohl in proximaler als auch in distaler Richtung verläuft. Handelt es sich um ein terminales Nervenaxon, wird der sich ausbreitende Impuls an die motorischen Endplatten weiter geleitet und die Zwangsfreisetzung von Azetylcholin verursachen, so dass eine Entpolarisierung der entsprechenden Muskelfasern und die Kontraktion dieser Fasern hervorgerufen wird. Wird der Magnetfluss geregelt, kann die Kontraktionsrate der Muskelfasern innerhalb der physiologischen Bandbreiten moduliert werden. Es ist möglich, die Muskelfaserkontraktionsrate auf das physiologische Maximum bis zu 50 Hz hochzufahren. Die klinische Wirksamkeit dieser extrakorporalen Magnetbehandlung besteht darin, die Aktivität der Beckenmuskeln zu verändern. Wird die terminale motorische Nervenfaser wiederholt aktiviert, wird auch die motorische Endplatte im Hinblick auf Kraft und Ausdauer gestärkt.

(Beschrieben a.o. von Wong Hee Lee, Yonsei University College of Medicine, Seoul. Korea)

Die überzeugenden Vorteile des BioCon-2000W Therapiekonzeptes:

Der BioCon-2000W Stuhl (rPMS) ist seit seiner Einführung 2007 in Europa inzwischen das wohl meistverkaufte Gerät seiner Art. Daraus ergeben sich zwischenzeitlich mehrere tausend Anwendungen, die alle zeigen:
Die therapeutischen Erfolge sind überzeugend - vor allem die Akzeptanz und Zufriedenheit der Patienten.

Internationale klinische Puplikationen berichten von der Wirksamkeit und Effektivität und dokumentieren z.B. bei der Belastungsinkontinenz eine signifikante Abnahme des Harnverlustes und deutliche Reduktion des Vorlagenverbrauchs, urodynamische Verbesserung des Harnröhrenverschlußdruckes sowie eine statistisch signifikante Verbesserung der Lebensqualität. Nach radikaler Prostatektomie vermag im Rahmen der Rehabilitation die Behandlung mit dem BioCon-2000W die Inkontinenz- und Impotenzrate deutlich zu reduzieren.

Puplikation der Universität Zürich und Basel

Patienteninformation Flyer

Vergleich zwischen Elektrostimulation und BioCon-2000W

 

Elektrostimulation

BioCon-2000W

invasiv

ja

nein

Kontaminationsgefahr

ja

nein

direkter Gewebekontakt

ja

nein

Entkleidung notwendig

ja

nein

Schmerzen

ja

nein

Verbrauchsmaterial

ja

nein

Einschränkung der Behandlung
(z.B. Behinderung oder Immobilität)

ja

nein
(Ausnahme bei implantierten Schrittmacher)